DAS BROT

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Ich kaufe mir ein Brot

das Brot das ist nicht tot

es ist auch nicht lebendig

sonst wäre es doch wendig

es liegt einfach nur so rum

fast denk ich es ist dumm

doch ist es sehr geschmackvoll

ich kauf nen ganzen Sack voll

ich nehm es mit nach Hause

und mache eine Pause

dann esse ich es auf

wo nach ich mich besauf

ich saufe mich halb tot

dann kaufe ich ein Brot…

Kino-Trailer

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Kino-Trailer – Musical „Per Anhalter durch die Galaxis – live“ by MäGäDäM 1997 – Kampnagel Hamburg
3D-Animation & Design: Jo Jacobs
Music by Alex Geringas & TMTQ – Tim Brettschneider

Apple und…

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… die Profis

Früher dachte man bei Apple an Menschen, die andere Menschen professionell in Szene setzen. Menschen, denen Funktion @ Design gleichermaßen wichtig ist. Menschen, deren Werkzeuge Kamera und Zeichen-Stifte sind.

Heute denkt man an Menschen, die sich selbst in Szene setzen, denen Funktion & Design völlig egal sind, solange ihre Freunde das gleiche Gerät besitzen, Menschen, deren „Werkzeuge“ Makeup und Selfie-Sticks sind.

Apple scheint die Profis entgegen aller Statements des Managements komplett auszublenden. Oder wie erklärt ihr, dass

  • der Mac Pro und das Cinema-Display  keine Updates erhalten.
  • Software, wie Final Cut Pro und Logic Pro viel zu selten weiterentwickelt werden
  • die neuen MacBook Pros weder genug RAM besitzen, noch erweiterbar sind. Ferner anstelle eines professionellen Touch-Screens mit professionellen Zeichenfunktionen (wie wäre es mit dem iPad Pro als Screen für die MBPs!?) lediglich eine sogenannte TouchBar enthalten, wo man weder einen ordentlichen Whiskey bekommt, noch mit den Fingern rankommt ohne versehentlich die darunterlegenden Tasten zu berühren. Noch dazu fallen die, gerade von Profis oft benutzten, Funktionstasten weg.
  • die ehemals für innovative, hochwertige Hard- und Software bekannte Firma, plötzlich modische Schnickschnack-Uhren vertreibt

… die Transparenz

Gut, damit steht Apple leider nicht alleine, aber von einer Firma, die mit Nachhaltigkeit, Toleranz, Kundenfreundlichkeit wirbt, erwarte ich eben auch…

Transparenz! Warum erfahren wir weder im Apple Store, noch auf Apples Webseite, im Support, noch in den schicken, aber völlig nutzlosen Print-Beilagen der Apple-Produkte, genaues über die  Komponenten, Austauschbarkeit und vor allem Kompatibilität und genauer Funktion/Anwendung? Gerade bei Kabeln sind die Beschreibungen mehr als dürftig, so dass ich mehr als einmal Kabel zurück schicken musste, weil sie ihren Zweck nicht erfüllten. Und das, wo die Firma aus Cupertino uns regelmäßig mit neuen Anschlüssen überrascht.

… die Anschlussfreudigkeit

Tja, die mittlerweile vor allen Dingen durch ihre Abwesenheit glänzenden Anschlüsse. Viele Menschen regen sich sehr darüber auf, dass die neuen Laptops teilweise nur noch einen einzigen (USB-C) Anschluss besitzen. Das tue ich nicht. Ganz im Ernst, ich fand es schon immer furchtbar hässlich, mein schönes Stück Design links und rechts mit mehr oder weniger hässlichen Kabeln zu verunstalten. Es erinnert mich ein wenig an die Schläuche und Kabel auf der Intensivstation. Nein, das fand ich noch nie gut. Was ich aber auch nicht gut finde, ist:

  • dass alle Apple-Kabel und Adapter unverschämt teuer sind
  • dass Apple neuen Produkten keine vernünftigen Adapter beilegt
  • dass es kein Original-Dock oder einen HUB mit ausreichend langem Kabel von Apple gibt. Und zwar im passenden Design und zu einem fairen Preis

Ach wie gerne würde ich nur noch ein Kabel einstöpseln müssen und sofort meine ganze Peripherie angeschlossen haben…

.. und Form und Funktion und…

Hand hoch, wer von euch benutzt sein iPhone ohne Hülle? Ich schätze, von 20 Usern ist das gerade mal eine/r. Und warum? Weil das Design, die Form und das Material der iPhones scheinbar nicht für den täglichen Gebrauch konzipiert sind. Denn sonst wäre das Gerät griffig und nicht rutschig, hätte verstärkte Kanten und Panzerglas, die Kamera würde nicht hervorlugen und wäre ebenfalls geschützt, und die wenigen übrig gebliebenen Funktionsknöpfe wären so angebracht, dass man sie a) nicht suchen muss und b) nicht immer aus Versehen noch den Knopf gegenüber mit berührt. Warum der Slim-Size-Wahn, wenn sogar du selbst, Apple, Hüllen empfiehlst?

Überhaupt habe ich immer öfter das Gefühl, dass die Entwickler ihre Geräte nicht wirklich täglich benutzen, denn sonst würden solche Dinge auffallen

… das UI UX Design

Nehmen wir nur mal an, du liegst auf dem Sofa und knabberst lecker was und schaust dir im App Store auf deinem iPad ein paar Apps an. Irgendwie hast du es geschafft, das iPad so zu halten, dass du Preview-Screens öffnen und schließen kannst, ohne umgreifen oder den Snack aus der Hand legen zu müssen. Und dann willst du ein Preview-Video ansehen! Mit einem weiten Daumen-Spreizer kriegst du es gerade noch geöffnet, aber als du es schließen willst, Oh Schreck, wo ist der „Fertig“-Button? Hm. Hä? Oh mein Gott, er ist ganz auf der anderen Seite des Screens, also links oben und nicht rechts oben! Warum ist das so, lieber Apfel?

… das Schwarz

Was seht ihr wenn ihr all eure schönen Design-Objekte nebeneinander legt und stellt?  (MacBooks bitte aufklappen und alle Geräte auf Standby oder ausschalten).

Was? Ja richtig, eine ganze Menge SCHWARZ! Diese dunklen, meistens von Fingerabdrücken und anderem menschlichen Dingen verschmierten trostlosen Flächen, die jede Wohnung ins depressive ziehen, sobald sie nicht leuchten. Leuchten müssen sie ja vielleicht nicht unbedingt. Aber vielleicht gibt es ja die Möglichkeit, energiesparende Design-Home-Screens zu entwickeln, al Kindle e-ink, aber in Farbe?!

 

… mein vorläufiges Résumé

Ich mag Apple immer noch, wegen des Designs, wegen der Funktionalität, wegen des Andersseins. Doch mein alter Freund ärgert mich in letzter Zeit allzu oft. Und klammheimlich beginne ich nach rechts und links zu schauen und sehe  – meiner Meinung nach – sinnvolle Weiterentwicklungen der Tablet/Computer-Technik, wie Microsofts Surface Book oder Wacoms Mobile Studio Pro…

Apple Pencil – Alternative Ideen

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Habt ihr auch (berechtigte) Angst, die Schutzkappe eures Apple Pencil zu verlieren? Und findet ihr es auch suboptimal, dass man den Pencil ohne Adapter nur am iPad laden kann?

Da haben wir was für euch: Einfach den Lightning Adapter als Kappe nehmen, dann habt ihr ihn auch immer zur Verfügung, wenn ihr den Pencil unabhängig vom iPad laden wollt!

Apropos Apple Pencil und iPad Pro. Ich habe alle möglichen „Grafik-Tabletten“ ausprobiert, vom kleinen Wacom Bamboo über das Wacom Cintiq/Intuos etc. bis zum Surface Pro. Dazu auch mehr in meinem Traum-Artikel über meine Vorstellung eines professionellen Kreativ-Pads – siehe hier. Die Kombination von iPad Pro und Apple Pencil kommt meiner Vorstellung schon ziemlich nah. Will sagen, macht wirklich Spaß, damit zu zeichnen.

Schön wäre jetzt noch wenn der Pencil

  • griffiger
  • kürzer (der ist echt verdammt lang!
  • vielleicht auch achteckig (rund ist beim Rad vielleicht die beste Wahl, aber bei einem vom Tisch rollen wollenden Stift?)

wäre. Und vielleicht auch so eine einfache Funktion hätte, die es schon bei ganz normalen Bleistiften gab. Die Radiergummi-Funktion beim Drehen des Stifts.

Trotz allem, ich bin begeistert! Tolles Gerät das iPad Pro mit Apple Pencil, 4 Sterne.

 

Update: Seit kurzem besitze ich einen 3D-Drucker (Eine wirklich spannende Technik) und habe mir zunächst einmal eine kleine „Wegrollsperre“ gedruckt. Siehe Foto. Im gleichen Zuge denke ich darüber nach, warum die Ursprungskappe des Apple Pencils nicht wenigstens kapazitiv ist und man den Pencil somit auch ohne Strom mal eben als Eingabe-Gerät nutzen könnte.

Des weiteren kam mir der Gedanke warum der Pencil eigentlich nicht seitlich den vom iPad bekannten Smart Connector zum aufladen besitzt? Womöglich in Kombination mit einem Magneten um ihn an das iPad zu heften!